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Mit 123 Hektar Gesamtfläche ist der Dreifelder Weiher das größte Gewässer der Westerwälder Seenplatte. Er erstreckt sich über eine Länge von 2.000 m und ist bis zu 800 m breit. Der Hauptzufluss des Weihers erfolgt durch die Wied, welche etwa 
2 km nordöstlich von Linden entspringt.
Die Seenplatte wurde durch Graf Friedrich III. zu Wied (1618-1698), Begründer der Stadt Neuwied, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt. Zur Errichtung des Dreifelder Weihers war zunächst ein großflächiger Grunderwerb von Wiesen in der Talsenke des Wiedbaches erforderlich. Im Jahr 1655 begannen dann die umfangreichen Bauarbeiten zur Errichtung des Weiherdammes. Hierzu wurden eigens erfahrene Zimmerleute, Maurer und Bauarbeiter aus dem Ausland eingesetzt. Die Qualität der Bauarbeiten bei der Errichtung der Weiherdämme war hervorragend.

Seit seiner Entstehung wird der Weiher überwiegend zur Fischzucht genutzt. In den ersten Jahrhunderten seines Bestehens wurde die Teichwirtschaft zunächst im Auftrag der Grafen zu Wied durch angestellte Verwalter und Weiherknechte betrieben. Heute sind die Gewässer zur fischereilichen Nutzung an einen Fischzucht-betrieb verpachtet.

Ab Mitte September erfolgt das langsame Ablassen des Dreifelder Weihers; das eigentliche Abfischen findet im Oktober statt. Der erneute Anstau des Weihers wird in der Regel noch im Spätherbst begonnen und im Winter friert er oft für längere Zeit zu.

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